| Heine, Christoph/Willich, Julia/Schneider, Heidrun/Sommer, Dieter 2009: Studienqualität in Ost- und Westdeutschland. Eine Sekundäranalyse des Studienqualitätsmonitors 2008. HIS Hannover Studierende in den neuen Ländern bewerten nahezu alle erhobenen Aspekte von Studienbedingungen und Studienqualität (teilweise deutlich) besser als ihre Kommilitonen in den alten Ländern – besonders gilt dies beispielsweise für die sachlich-räumliche Ausstattung, die Serviceleistungen der Hochschule und die Teilnehmerzahl in den Lehrveranstaltungen. [mehr] Studierende in den neuen Ländern bewerten nahezu alle erhobenen Aspekte von Studienbedingungen und Studienqualität (teilweise deutlich) besser als ihre Kommilitonen in den alten Ländern – besonders gilt dies beispielsweise für die sachlich-räumliche Ausstattung, die Serviceleistungen der Hochschule und die Teilnehmerzahl in den Lehrveranstaltungen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Ost-West-Gefälle jedoch – überwiegend durch „Aufholen“ der alten Länder – fast durchgängig leicht verringert. Dennoch sind Studierende an ostdeutschen Hochschulen nach wie vor auch in ihren resümierenden Urteilen („alles in allem“) nicht nur mit den Studienbedingungen und der Studienqualität häufiger zufrieden als die Studierenden an westdeutschen Hochschulen, sondern studieren zudem (wohl auch deshalb) häufiger gern oder sogar sehr gern an ihrer jetzigen Hochschule.
Besonders gilt dies für die universitären Studierenden der Mathematik/Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Medizin und Jura sowie diejenigen der Ingenieurwissenschaften, der Sprach- und Kulturwissenschaften und der Mathematik/Naturwissenschaften an den Fachhochschulen in Ostdeutschland. Diese sind überdurchschnittlich zufrieden mit den Bedingungen und der Qualität ihres Studiums. Besonders große Ost-West-Unterschiede zugunsten der neuen Länder sind für die Rechtswissenschaften und die Medizin zu beobachten. Gemeinsam ist dagegen beiden Hochschulregionen die ausgeprägte Unzufriedenheit der Studierenden der Lehramtsstudiengänge mit allen einzelnen Aspekten ihres Studiums. Dies signalisiert akuten „gesamtdeutschen“ Handlungsbedarf.
Download: http://www.hochschulkampagne.de/dateien/HIS-Einschaetzung-Studienqualitaet-2009.pdf
Tino Bargel, Peter Müßig-Trapp, Janka Willige 2008: Studienqualitätsmonitor 2007. Studienqualität und Studiengebühren, Hannover, KonstanzDas Urteil der Studierenden ist eindeutig: Die besten Studienbedingungen finden sich in kleinen Fachhochschulen des Ostens, die schlechtesten in den Universitäten des Westens. Die Zufriedenheit mit der Hochschulausbildung ist nirgendwo niedriger als im Lehramt und nirgendwo höher als bei den angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren. [mehr] Das Urteil der Studierenden ist eindeutig: Die besten Studienbedingungen finden sich in kleinen Fachhochschulen des Ostens, die schlechtesten in den Universitäten des Westens. Die Zufriedenheit mit der Hochschulausbildung ist nirgendwo niedriger als im Lehramt und nirgendwo höher als bei den angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren.
Dies sind wichtige Ergebnisse des Studienqualitätsmonitors 2007, mit dem die HIS Hochschul-Informations-System GmbH und die AG Hochschulforschung der Universität Konstanz knapp 22.000 Studierende von 150 Hochschulen befragt haben. In Zukunft wird diese Befragung jährlich durchgeführt und im Vergleich mit den jetzt erhobenen Daten darüber Aufschluss geben, wie sich die Studienbedingungen in Deutschland durch die Einführung von Studiengebühren und die Umstellung auf die Abschlüsse Bachelor und Master verändert haben.
Zu viele Studierende verderben die Lehre. Das Ausmaß an Beeinträchtigung durch Überfüllung von Veranstaltungen ist insbesondere an den Universitäten so beträchtlich, dass von einer gedeihlichen, ertragreichen Lehre in vielen Fällen nicht gesprochen werden kann. Für 50 % der Studierenden an Universitäten (FH: 20 %) kommt es z. B. in Seminaren häufig oder sehr häufig zu starken Beeinträchtigungen der Lernsituation durch Überfüllung.
Große Schwäche der universitären Ausbildung: zu wenig Feed-back für die Studierenden Eine große Schwäche insbesondere der universitären Ausbildung ist das Feed-back durch die Professoren: Nur 18 % (FH: 29 %) bewerten das allgemeine Feedback zu den Lernfortschritten mit gut.
Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure denken fachübergreifend, angehende Lehrerinnen und Lehrer nicht. Die Förderung des fachübergreifenden Denkens ist am stärksten in den Ingenieurwissenschaften ausgeprägt: 49 % sehen sich darin stärker gefördert. Erschreckend gering ist demgegenüber die Förderung fachübergreifenden Denkens im Lehramt (nur 24 % stärker gefördert).
Relativ gute Ausstattung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, schlechtere Ausstattung in den Geistes- und Sozialwissenschaften Die Studierenden sind mit der Verfügbarkeit von Computerarbeitsplätzen sowie mit den Öffnungszeiten der EDV-Räume überwiegend zufrieden, an Fachhochschulen etwas häufiger als an Universitäten (Zustimmungsquoten zwischen 52 % und 65 %). In den Ingenieurwissenschaften ist die Situation besonders gut (Zustimmungsquoten über 70 %), in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie im Lehramt ist sie weniger günstig (Zustimmungsquoten etwas über 50 %). Auch mit ihren Bibliotheken sind die Studierenden überwiegend zufrieden.
Die besten Studienbedingungen haben kleine Ost-FHs, die schlechtesten große West-Unis. Studierende an kleinen Hochschulen sind viel zufriedener als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen an den großen Massenuniversitäten. Im Osten Deutschlands ist die Zufriedenheit mit der Ausbildung deutlich höher als im Westen. Fachhochschulen bieten in der Regel bessere Ausbildungsbedingungen als Universitäten. Die Einflüsse durch Hochschulgröße, Ost/West-Lage sowie Hochschulart bestehen unabhängig voneinander und kumulieren in vielen Bereichen.
Sehr populär sind Studiengebühren unter Studierenden nicht: Zwei Drittel lehnen Studiengebühren ab – zum größten Teil strikt. Nur 15 % der Befragten befürworten Studiengebühren. Bemerkenswert ist die zwar ebenfalls hohe aber im Vergleich geringere Ablehnung von Studiengebühren an Gebühren-Hochschulen (64 % Gebührengegner gegenüber 72 % an gebührenfreien Hochschulen). Mögliche Hintergründe: Ein Teil der Studierenden hat sich mit dem scheinbar Unabänderlichen abgefunden. Die entschiedensten Gegner haben die (gebührenpflichtige) Hochschule bereits verlassen bzw. mussten sie aus ökonomischen Gründen verlassen. Auch Diskussionen an der eigenen Hochschule über bevorstehende Verbesserungsmaßnahmen könnten zu einer leicht positiveren Einschätzung geführt haben.
Unzureichende Beteiligung Studierender am Prozess der Mittelverteilung Zwei Drittel der Befragten fühlen sich nicht ausreichend an dem Prozess der Verteilung der Studiengebühren beteiligt, weitere 23 % sind sich darüber im Unklaren, ob sie ausreichend beteiligt sind oder nicht. Auf die Frage, ob sie wissen, wer an ihrer Hochschule über die Verteilung bzw. Verwendung der Studiengebühren entscheidet, antworten ebenfalls fast zwei Drittel: "Nein, das weiß ich nicht." Diese Zahlen sprechen nicht dafür, dass sich Studierende bereits als zahlende Kunden verstehen bzw. von den Hochschulen so behandelt werden. (aus der Pressemitteilung der HIS, im Internet: http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=207) Download: http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-200801.pdf 
Download Zusammenfassung: http://www.his.de/pdf/24/sqm2007.zusammenfassung.www.pdf 
Hachmeister, Cort-Denis; Hennings, Mareike 2007: Indikator im Blickpunkt: Die Ausstattung der Hochschulen aus Sicht der Studierenden im Bundesländervergleich, Gütersloh Download: http://www.che.de/downloads/Indikator_Ausstattung.pdf 
Dieter Dohmen 2007: Perspektiven für den Hochschulraum Ost, Berlin Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie, Berlin. Die ostdeutschen Länder stehen (nicht nur) hochschulpolitisch vor erheblichen Herausforderungen. Dabei soll nicht übersehen werden, dass sie alle schon vieles geleistet haben - und vor allen Dingen vieles, was der Westen nie leisten musste. [mehr] Die ostdeutschen Länder stehen (nicht nur) hochschulpolitisch vor erheblichen Herausforderungen. Dabei soll nicht übersehen werden, dass sie alle schon vieles geleistet haben - und vor allen Dingen vieles, was der Westen nie leisten musste. Hinsichtlich ihrer Veränderungsbereitschaft haben die neuen Länder daher den Alten einiges voraus, was sich in den kommenden Jahren als Vorteil erweisen könnte, denn das Reformtempo wird - auch und gerade im Hochschulbereich - nicht nachlassen, sondern eher noch an Fahrt gewinnen. Will man die Hochschulen wirklich zukunftsfähig gestalten und den demografischen Wandel nicht nur verwalten, dann bedarf es einer weitgehenden Neuordnung und Neustrukturierung, bei der verschiedene Faktoren zu berücksichtigen sind. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Perspektiven für den Hochschulraum Ost. Der Autor geht zunächst auf die Ausgangslage der Hochschulen in den neuen Ländern ein. Danach werden die zukünftigen Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Hochschulsystem behandelt. Abschließend stellt der Autor einen Reformansatz mit den Eckpunkten Demografie, Frauen, Qualität der Lehre und Durchlässigkeit vor. (ICD2) Gliederung: A. Ausgangslage - Die Hochschulen in den neuen Ländern. - B. Zukünftige Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Hochschulsystem. - C. Ein Reformansatz mit den Eckpunkten: Demografie, Frauen, Qualität der Lehre und Durchlässigkeit (1. Der demografisch bedingte Umbau der hochschulischen und beruflichen Bildungsstrukturen muss frühzeitig, länderübergreifend und sorgfältig geplant werden. - 2. Bei der notwendigen Restrukturierung der Hochschulsysteme in den einzelnen Ländern sollte stärker auf die jeweiligen Umfeld- und Rahmenbedingungen geachtet werden. - 3. Frauen sollten als spezielle Zielgruppe ostdeutscher Hochschulen betrachtet und gezielt mit attraktiven und zielgruppengerechten Konzepten angesprochen werden - dies ist auch bei der hochschulübergreifenden Strukturplanung zu berücksichtigen. - 4. Exzellente Lehre sollte - neben hochwertiger Forschung - das zentrale Markenzeichen der ostdeutschen Hochschulen werden. - 5. Durchlässigkeit und Flexibilität zwischen Bachelor- und Masterstudium sollten erhöht und die Trennung in konsekutive und nicht-konsekutive Master-Studiengänge ebenso abgeschafft werden wie die mehr oder minder explizite Begrenzung des Zugangs dazu. - 6. Die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung sollte deutlich verbessert und erleichtert werden). - Hochschulstrukturen in den Bundesländern (7. Fachhochschulen und Universitäten stehen mit unterschiedlichen Profilen, aber gleichrangig nebeneinander. - 8. Auch Fachhochschulen sollten ein Promotionsrecht und Promotionen sollten sowohl praxisnah als auch wissenschaftlich-theoretisch sein können. - 9. Errichtung von Ausbildungseinrichtungen an der Schnittstelle von beruflicher und hochschulischer Ausbildung "in der Fläche", z. B. - aber nicht nur - durch Berufsakademien und duale Studienoptionen). - Organisationsstrukturen der Hochschulen in den neuen Bundesländern (10. Die notwendige stärkere inter- oder transdisziplinäre Ausrichtung der Studieninhalte legt zugleich die Neustrukturierung bzw. Abschaffung der fachlich scharf abgegrenzten "Fachbereiche" nahe. - 11. Die bestehende Personalstruktur und -rekrutierung der Hochschulen ist nur noch für Teilbereiche angemessen und sollte erheblich verändert werden. - 12. Das Besoldungsniveau und dessen Struktur sollte erheblich leistungsorientierter und stärker differenziert werden). - Studienstruktur und -organisation (13. Die Unternehmensstruktur der neuen Länder muss in den durch ein Studium zu vermittelnden Kompetenzen und Fertigkeiten widerspiegeln. - 14. Die Hochschulen sollten die Umstellung auf Bachelor und Master zu einer konsequenten Neuausrichtung und Neuordnung der Studiengänge sowie der Studienstrukturen nutzen. - 15. Ein Bachelorstudium muss auf die Beschäftigungsfähigkeit der AbsolventInnen am Arbeitsmarkt ausgerichtet sein und nicht auf eine Berufsbefähigung. - 16. Die fachliche Vertiefung und Spezialisierung auf ein enger eingegrenztes Fachgebiet findet im Masterstudium oder in anderen Fort- und Weiterbildungen statt. - 17. Ein Masterstudium kann praxisorientiert und/oder wissenschaftlich sein und an Fachhochschulen wie Universitäten durchgeführt werden. - 18. Das Studierverhalten wird deutlich flexibler werden; die Abfolge von Studiengängen und -abschlüssen sowie der Übergang zwischen ihnen wird sich an den individuellen Interessen ausrichten und nicht an staatlichen oder hochschulischen Vorgaben. - 19. Die Veränderung der Studieninhalte und Zielsetzungen erfordert auch eine völlig neue Organisation des Studiums). - Hochschulfinanzierung (20. Zur Unterstützung der ostdeutschen Länder muss entweder ein Hochschulfinanzausgleich oder die Kofinanzierung durch den Bund etabliert werden. - 21. Die Finanzausstattung der ostdeutschen Hochschulen muss ausreichend sein, damit sie für qualifiziertes Personal attraktiv sind. - 22. Lehrqualität und -quantität sollten sich viel stärker in den Finanzzuweisungen an die Hochschulen, aber auch in der leistungsorientierten Besoldung der ProfessorInnen und DozentInnen widerspiegeln. - 23. Studiengebühren wären in der besonderen Situation der neuen Länder Fluch und Segen zugleich - sie sollten daher erst für das Masterstudium eingeführt werden, das Bachelorstudium sollte gebührenfrei sein. - 24. Studienkredite sollten als prozentualer Anteil vom Einkommen über einen bestimmten Zeitraum zurückgezahlt werden. Die Altersgrenzen für den Zugang zu Studienkrediten sollten abgeschafft werden) (HoF/Text übernommen) http://www.fibs.eu/de/sites/_wgData/Forum_035.pdf 
Krempkow, Rene / König, Karsten / Ellwardt, Lea 2006: Studienqualität und Studienerfolg an sächsischen Hochschulen Dokumentation zum "Hochschul-TÜV" der Sächsischen Zeitung 2006. 80 S. Arbeitsbericht 5/2006 Der im Auftrag der "Sächsischen Zeitung" erstellte Bericht zum "Sächsischen Hochschul-TüV 2006" bietet eine gut lesbare Übersicht über das Studienangebot in Sachsen. Anhand wichtiger Kennzahlen werden die zu 35 Studienfächern zusammengefassten rund 500 Studiengänge an den einzelnen Hochschulen dargestellt und mit bundesweiten Vergleichswerten konfrontiert. [mehr] Der im Auftrag der "Sächsischen Zeitung" erstellte Bericht zum "Sächsischen Hochschul-TüV 2006" bietet eine gut lesbare Übersicht über das Studienangebot in Sachsen. Anhand wichtiger Kennzahlen werden die zu 35 Studienfächern zusammengefassten rund 500 Studiengänge an den einzelnen Hochschulen dargestellt und mit bundesweiten Vergleichswerten konfrontiert.
Die Übersicht zeigt, dass in Sachsen Studierende immer noch drei bis sechs Monate schneller einen Abschluss erreichen als die Studierenden bundesweit. Neben der Studiendauer werden auch die Anzahl der Studierenden in der Regelstudienzeit, die Abschlussnoten, die Absolventenquote, der Anteil ausländischer Studierender und die Anzahl von Studienanfängern, Studierenden und Professoren dokumentiert. Damit können sich Schülerinnen und Schüler vor ihrer Studienentscheidung einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Angebote verschaffen. Ergänzend sind ausgewählte studentische Urteile aus dem Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) dargestellt.
Dem seit 2000 jährlich in der "Sächsischen Zeitung" (www.sz-online.de) erscheinenden Hochschul-TüV liegt eine umfassende wissenschaftliche Dokumentation zugrunde, die in diesem Jahr erstmals als Arbeitsbericht des HoF Wittenberg erscheint. Die Dokumentation entstand in enger Abstimmung mit dem zeitgleich erstellten ersten Hochschulbericht Sachsen, den das Sächsische Kompetenzzentrum für Bildungs- und Hochschulplanung an der TU Dresden (KfBH) im Auftrag des sächsischen Wissenschaftsministeriums (SMWK) erstellt hat. Dieser enthält Ergebnisse aus weiteren Befragungen sowie Angaben zu Forschung und Hochschulfinanzierung (http://www.smwk.sachsen.de/de/bf/ministerium/veroeffentlichungen/269.htm).
Der Hochschul-TüV zeigt, dass die Studienanfängerzahlen in Sachsen nur noch in den Ingenieurwissenschaften und bei der Humanmedizin zunehmen. Trotzdem steigen die Studierendenzahlen insgesamt auch in den Sprach- und Kulturwissenschaften und im Bereich Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik weiter an. Dies ist auf noch geringere Absolventenzahlen und einen teilweise steigenden Verbleib der Studierenden an den Hochschulen zurückzuführen. Zugleich wird deutlich, dass die Hochschulen in Sachsen auch bei Studierenden aus dem Ausland an Attraktivität gewinnen. Insgesamt nähert sich der Anteil ausländischer Studierenden dem Bundesdurchschnitt, und insbesondere an einigen Fachhochschulen liegt er deutlich über den westdeutschen Vergleichswerten. Sachsen profitiert hier vor allem von der Öffnung der Grenzen nach Osteuropa.
Allerdings zeigen die Daten auch, dass gegenwärtig kaum Kapazitäten vorhanden sind, mit denen das Bundesland zusätzlich Studierende aus den alten Bundesländern anlocken könnte: Vor allem in Fächern mit überregionaler Ausstrahlung sind die Aufnahmekapazitäten vieler Studiengänge inzwischen mit einem Numerus Clausus beschränkt. Dies gilt zum Beispiel für Biologie und Biochemie, Wirtschaftsinformatik, Kommunikationswissenschaft, BWL und die Fachhochschulstudiengänge in Maschinenbau und Elektrotechnik. Vor diesem Hintergrund ist der Vorbereitung auf den ab 2010 zu erwartenden deutlichen Rückgang der Studierendenzahlen und die mögliche Anwerbung von Studierenden aus den alten Bundesländern besondere Aufmerksamkeit zu widmen. (aus der Pressemitteilung des HoF, im Internet: http://www.hof.uni-halle.de/index,id,76.html#264)
Download: http://www.hof.uni-halle.de/cms/download.php?id=91 
Dohmen, Dieter/Himpele, Klemens 2007: Struktur- und Exzellenzbildung durch Hochschulen in den Neuen Ländern. Abschlussbericht eines Projekts im Rahmen des Forschungsprogramms Aufbau Ost. Unter Mitarbeit von Dominik Haubner, Anne Knauf, Mirjam Reiß u. Andrea Schmidt, Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie, Berlin.Die Hochschulen in den neuen Ländern haben in den letzten gut 15 Jahren einen unglaublichen Kraftakt vollzogen und den Wandel von einem zentralstaatlich geplanten System zur föderal geprägten Struktur vollzogen. Diese Phase war oder ist kaum abgeschlossen, da stehen die Hochschulen vor neuen Herausforderungen. [mehr] Die Hochschulen in den neuen Ländern haben in den letzten gut 15 Jahren einen unglaublichen Kraftakt vollzogen und den Wandel von einem zentralstaatlich geplanten System zur föderal geprägten Struktur vollzogen. Diese Phase war oder ist kaum abgeschlossen, da stehen die Hochschulen vor neuen Herausforderungen. Im Zuge des so genannten Bologna-Prozesses entsteht ein europäischer Hochschulraum mit neuen (konsekutiven) Studienstrukturen, der innerdeutsche wie auch der internationale Wettbewerb zwischen Hochschulen und Bildungsräumen wird stärker, und der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren auch die Hochschulen erreichen. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Verkehr, Bauwesen und Stadtentwicklung (BMVBS), das auch für den "Aufbau Ost" zuständig ist, die vorliegende Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der Frage der Struktur- und Exzellenzbildung durch Hochschulen in Ostdeutschland auseinandersetzt. In der vorliegenden Studien werden zunächst die ökonomischen und demografischen Daten mit Blick auf die Funktion von Bildung und speziell Hochschulen beleuchtet. Im Anschluss folgt eine Bestandsaufnahme des Bildungsstandortes Ostdeutschland, bevor sowohl das Hochschulsystem im Osten skizziert als auch die Bedeutung der Hochschulen für die ökonomische Entwicklung einer Region dargestellt wird. Daran schließt sich eine tiefer gehende Betrachtung der Strukturen der einzelnen Bundesländer an. (ICD2) Gliederung: 1. Einleitung - ökonomische, demografische und bildungspolitische Ausgangssituation (1.1 Ökonomische Eckdaten der neuen Bundesländer. - 1.2 Bevölkerungsentwicklung, demografischer Wandel und Fachkräftemangel. - 1.3 Aktuelle Bestandsaufnahme des Bildungsstandorts Ostdeutschlands. - 1.4 Eine Skizze des ostdeutschen Hochschulsystems). - 2. Brandenburg (2.1. Wirtschaftliche Rahmendaten. - 2.2 Demografische Entwicklung. - 2.3 Wissenschafts- und Forschungslandschaft. - Zusammenfassung). - 3. Mecklenburg-Vorpommern. - 4. Sachsen. - 5. Sachsen-Anhalt. - 6. Thüringen. - 7. Dohmen, Dieter: Perspektiven für den Hochschulraum Ost - zusammenfassende Thesen. (Text übernommen) Download: http://www.fibs-koeln.de/de/sites/_wgData/Forum_039_Hochschule-Ost.pdf 
Prognos: Familienatlas 2007Der Familienatlas 2007 vergleicht die 439 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland im Hinblick auf ihre Attraktivität für Familien mit Kindern. Der neue Familienatlas stellt eine grundlegende konzeptionelle Weiterentwicklung des 2005 erschienenen ersten Familienatlas dar, weshalb keine Vergleiche mit dem vorherigen Atlas oder Aussagen zu Verbesserungen und Verschlechterungen von Regionen möglich sind. [mehr] Der Familienatlas 2007 vergleicht die 439 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland im Hinblick auf ihre Attraktivität für Familien mit Kindern. Der neue Familienatlas stellt eine grundlegende konzeptionelle Weiterentwicklung des 2005 erschienenen ersten Familienatlas dar, weshalb keine Vergleiche mit dem vorherigen Atlas oder Aussagen zu Verbesserungen und Verschlechterungen von Regionen möglich sind. Die Indikatorik wurde deutlich erweitert, und der Fokus der Untersuchung liegt nunmehr auf vier familienpolitisch relevanten Handlungsfeldern, die auf kommunaler und regionaler Ebene gestaltbar sind: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnsituation und Wohnumfeld, Bildung und Ausbildung sowie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Zudem wurden Indikatoren für die demografischen und arbeitsmarktbezogenen Rahmenbedingungen einer Region herangezogen. (aus der Pressemitteilung von Prognos, im Internet: http://www.prognos.com/famileinatlas/) Download: http://www.prognos.com/familienatlas/07/pdf/download.php?file=Familienatlas2007_Broschuere.pdf 
Prognos: Zukunftsatlas 2007Der Zukunftsatlas 2007 - Deutschlands Regionen im Zukunftswettbewerb ist die Aktualisierung des Zukunftsatlas 2004. Er gibt Auskunft über die Zukunftschancen der 439 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland. Der aus 29 Indikatoren gebildete Zukunftsindex (Gesamtranking) zeigt dabei die regionale Verteilung der Zukunftschancen und -risiken innerhalb Deutschlands auf. [mehr] Der Zukunftsatlas 2007 - Deutschlands Regionen im Zukunftswettbewerb ist die Aktualisierung des Zukunftsatlas 2004. Er gibt Auskunft über die Zukunftschancen der 439 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland. Der aus 29 Indikatoren gebildete Zukunftsindex (Gesamtranking) zeigt dabei die regionale Verteilung der Zukunftschancen und -risiken innerhalb Deutschlands auf. Eine Analyse der Indikatoren nach den zwei Dimensionen "Stärke" und "Dynamik" ermöglicht eine Differenzierung des Rankings in die momentane Standortstärke einerseits und die Entwicklung der Regionen in den vergangenen Jahren andererseits. Darüber hinaus werden themenorientierte Auswertungen und Rankings in den Bereichen "Demografie", "Arbeitsmarkt", "Soziale Lage & Wohlstand" sowie "Wettbewerb & Innovation" erstellt. (aus der Pressemitteilung von Prognos, im Internet: http://www.prognos.com/zukunftsatlas/) Download: http://www.prognos.com/zukunftsatlas/pdf_07/Prognos_Zukunftsatlas_2007_Auf%20einen%20Blick.pdf 
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