Studieren in Brandenburg: Überblick über das Studienangebot

Das Bundesland Brandenburg ist zusammen mit der Metropole Berlin ein aufstrebendes Land, das sich durch starke Wirtschaftsdynamik und wasser- und waldreiche Naturgebiete auszeichnet. Brandenburg zählt flächenmäßig zu den größten Bundesländern und umschließt die Bundeshauptstadt Berlin. Die dünne Besiedelung des Landes bildet einen Kontrast zur Metropole Berlin. Hier befinden sich über 3.000 Seen, wodurch Brandenburg das gewässerreichste Bundesland Deutschlands ist.

Die Hochschulen und Universitäten des Landes Brandenburg wurden alle außer der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf nach der Deutschen Einheit gegründet. Das Angebot umfasst über 350 verschiedene Studiengänge, von den die meisten zulassungsfrei sind. Alle Hochschulen verfügen über bestens ausgestattete Laborarbeitsplätze, Werkstätten und Ateliers.

 

Universität Potsdam

Die Universität Potsdam wurde 1991 gegründet. Ihr Umfeld umfasst heute zahlreiche benachbarte, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Hierzu zählt unter anderem das „Netzwerk Pearls“, das mehr als 20 Forschungseinrichtungen von Potsdam und seiner Umgebung umfasst. Die Universität Potsdam ist heute die größte Hochschule Brandenburgs. Sie ist gleichzeitig eine der am schönsten gelegenen Universitäten Deutschlands und verfügt über drei Standorte. Die Philosophische Fakultät befindet sich am Neuen Palais am Rande des Parks von Sanssouci. Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche sowie die Humanwissenschaftliche Fakultät befinden sich in Golm, während die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, die Juristische Fakultät sowie die Digital Engineering Fakultät am Griebnitzsee in der Nähe der Filmstadt Babelsberg angesiedelt sind.

Der Forschungsbereich der Universität Potsdam verfügt über fünf Fakultäten. Zudem verfügt die Universität über Kontakte zu mehr als 20 außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Juristische Fakultät verfügt als einzige Universität Deutschlands über eine Art französischer „Faculté de droit en miniature“. Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät vermittelt mathematisch-naturwissenschaftlichen Prinzipien und ihre praktische Anwendung in interdisziplinären Forschungsprojekten, während sich die Philosophische Fakultät im Sinne einer fächerübergreifenden Kulturwissenschaft definiert.

Das „pearls • Pots­dam Re­se­arch Net­work“, bildet einen Ver­bund verschiedener For­schungs­ein­rich­tun­gen. Es or­ga­ni­siert künf­ti­ge For­schungs­gebiete, bei denen der wis­sen­schaft­li­che Nach­wuchs eingebunden wird.

Informationen befinden sich auf der Internetseite.

 

Technische Hochschule Brandenburg

Die Gründung der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) erfolgte im April 1992. Sie hat heute etwas unter 3.000 Studierenden in den drei Fachbereichen Informatik, Medien, Technik und Wirtschaft. Sie vermittelt zudem Themenbereiche für die Lehre mit Partnern aus der Industrie, der Wirtschaft, dem Handwerk und der Verwaltung definiert. Zudem entwickelte sich ein großer Transfer zwischen Forschungsergebnissen und Unternehmen der Region.

Die THB bietet Studierenden eine praxisorientierte Forschung und Lehre mit wissenschaftlichem Anspruch und eine individuelle Betreuung vom Beginn des Studiums an.

Weitere Informationen:

 

BTU Cottbus-Senftenberg

Die Brandenburgische Universität Cottbus-Senftenberg bietet über 70 Studiengängen an drei Standorten. Sie hat derzeit knapp unter 8.000 Studierende und bietet an acht Fakultäten ein großes Spektrum verschiedener Studiengänge. Das Angebot reicht von Natur- und Ingenieurwissenschaften, über Gesundheitswissenschaften bis hin zu Wirtschafts- und Kulturwissenschaften. Studierende haben die Möglichkeit, die Studiengänge durch Zeitmodelle individuell zu gestalten. Hierzu zählen die Möglichkeiten von Vollzeit- oder Teilzeitstudium, aber auch als berufsbegleitende oder weiterbildende Studiengänge.

Eine hervorragende Ausstattung durch moderne Labore, Ateliers, Bibliotheken und PC-Pools sowie moderne Forschungsanlagen bieten Studierenden optimale Voraussetzungen. Hinzu kommen das attraktive Studienangebot in Verbindung mit einer guten Betreuung zwischen Lehrenden und Studierenden sowie eine internationale Ausrichtung.

Weitere Informationen:

 

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

In Eberswalde wird schon seit über 180 Jahren gelehrt. Die heutige Hochschule für nachhaltige Entwicklung wurde bereits 1830 als Höhere Forstlehranstalt gegründet. 1992 erfolgte am ursprünglichen Standort die Wiederaufnahme des Studienbetriebs. Die Hochschule hat heute etwa 2.100 Studierende. Sie setzt auf Zukunftsbereiche, wie erneuerbare Energien, Naturschutz, Forstwirtschaft und ökologische Landwirtschaft. Hinzu kommen die Bereiche nachhaltiger Tourismus, nachhaltige Wirtschaft und Klimawandel.

Das Internetportal Utopia nannte die HNE Eberswalde 2009 die „grünste Hochschule Deutschlands“. 2010 wurde sie wegen ihres vorbildlichen Umweltmanagements mit dem europäischen EMAS-Award ausgezeichnet. Sie ist seit 2014 klimaneutral. Details sind auf den Internetseite der Hochschule und auf „Studieren in Eberswalde“ zu finden.